Wie Sie am besten die Gästeliste für die Hochzeit erstellen

Das Zusammenstellen der Gästeliste ist eine oftmals sehr emotionale Angelegenheit, die wichtige Auswirkungen darauf haben wird, wie Ihr großer Tag sich gestalten wird: angefangen bei der Wahl der Location bis hin zu den Ausgaben für die Verpflegung. Gerade wenn Sie nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um locker zweihundert Gäste einen ganzen Tag lang versorgen zu können, müssen Sie Ihre Wahl gut treffen. Vielleicht haben Sie auch einfach keine Lust auf viele Gäste, sondern planen eine Feier im kleinen, vertrauten Kreis? Auch das ist Ihr gutes Recht, schließlich sollen Sie sich wohlfühlen.

Wer auf jeden Fall dabei sein sollte …
Die engste Familie und gute oder langjährige Freunde gehören auf die Gästeliste. Bei der Verwandtschaft können Sie die Grenze je nach Verwandtschaftsgrad ziehen, z.B. werden alle ab drittem Grad nicht mehr eingeladen. Oft ist es üblich, dass bei einer kirchlichen Trauung der Priester oder die Priesterin zum Essen im Restaurant eingeladen ist.

… und wo Sie selbst (bzw. das Budget) entscheiden müssen.
Wollen Sie wirklich alle aus dem Fußballclub / aus der Schulklasse / vom Büro einladen? Denken Sie daran, dass es üblich ist, jeweils den Partner mitzubringen. Die Gästeliste kann auf diese Weise unversehens „explodieren“. Besonders wenn man viele Hobbies pflegt oder schon ein paar Jobwechsel hinter sich hat, ist eine sorgfältige Auswahl der Gäste vonnöten.

Schwierig wird es auch mit den Kindern der Gäste. Sie können ein bestimmtes Alter festsetzen (z.B. fünfzehn Jahre), ab dem Kinder auch ohne Beaufsichtigung eine Nacht allein zu Hause verbringen können. Tipp: Um Missverständnisse zu vermeiden, schreiben Sie immer die jeweiligen Namen auf die Einladung. So ist klar, wer tatsächlich eingeladen ist und wer nicht.

Wie Sie eine große Gästeliste „schlank schrumpfen“
Sie haben hin und her überlegt und bringen es einfach nicht übers Herz, jemanden Wichtigen gar nicht einzuladen? Leider können Sie sich nicht darauf verlassen, dass schon genügend Leute absagen werden – üblicherweise lassen sich Hochzeitsgäste nur bei äußerst triftigen Gründen die Gelegenheit zum Feiern entgehen.

Sie müssen also damit rechnen, dass über neunzig Prozent der Einladungen angenommen werden. Vielleicht kommt aber ein „Splitting“ der Gästeliste infrage: Weniger wichtige Gäste laden Sie bloß zur (kirchlichen) Trauung und zum anschließenden Sektempfang ein. Das bietet sich besonders für Nachbarn, Arbeitskollegen, entfernte Bekannte oder Verwandte an. Nur die wichtigsten Gäste sind anschließend bei Kaffee und Kuchen sowie im Restaurant dabei.

Zum Abendprogramm können Sie wieder ein paar mehr einladen, z.B. die Teammitglieder aus dem Hobbyverein. Oder Sie laden gewisse Leute nur zum Junggesellenabschied, nicht aber zur Hochzeit ein – auch wenn diese Lösung eher ungewöhnlich ist. Was jedoch nicht schicklich ist: Falls Sie eine offizielle Verlobungsfeier hatten, müssen alle damaligen Gäste ausnahmslos eingeladen werden.

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