Hochzeit im Regen – Wie man als Braut den persönlichen Albtraum übersteht

Nicht nur der April macht so, wie er will – auf das Wetter ist leider nie Verlass. Jede Braut wünscht sich zu ihrer Hochzeit natürlich Sonnenschein. Wenn der große Tag näher rückt und die Wetterprognosen nichts Besseres zu bieten haben als Regen und Sturm, dann nicht die Nerven verlieren. Lesen Sie lieber unsere Tipps, wie Sie trotz Regen eine unvergessliche Hochzeit feiern können!

Problemzone 1: Die eigene Laune.
Natürlich erwartet keiner, dass Sie vor Freude Luftsprünge machen, wenn es wie aus Eimern gießt. Aber hey: Sie haben heute vor, den wundervollsten Mann in Ihrem Leben zu heiraten. Ist das nicht Grund genug zum Strahlen? Gönnen Sie sich nach dem Aufwachen fünf Minuten, um kurz auszurasten, zu trampeln und zu heulen – und dann reißen Sie sich für den Rest des Tages zusammen. Und stellen Sie sich auf aufmunternde Sprüche wie „Hochzeit im Regen bringt Segen“ ein, indem Sie sich eine Antwort (keine ruppige!) zurechtlegen. Ihre Gäste meinen es ja nur gut.

Problemzone 2: Das Brautkleid.
Mit bodenlanger Schleppe wird es tatsächlich ein wenig schwierig, trocken davonzukommen. Meistens gibt es aber irgendwelche Kniffe, sodass die Schleppe hochgesteckt oder abgelegt werden kann. Ansonsten kommandieren Sie eine Ihrer Brautjungfern dazu ab, die Schleppe zu halten, wenn Sie vom Auto ins Standesamt oder in die Kirche müssen. Wer nicht zu eitel ist, kann einen durchsichtigen Plastik-Poncho umlegen. Die Schuhe sollten regenfest sein – Sie können ja drinnen die Schuhe wechseln. Als besonderes Highlight bieten sich quietschbunte Gummistiefel an. Wem das zu auffällig ist, kann als dezentere Alternative auch weiße Designer-Regenstiefel tragen.

Problemzone 3: Die Gäste.

Tortenfigur Kissing in the Rain

Tortenfigur Kissing in the Rain

Seien Sie immer gewappnet und mieten Sie von vornherein eine Location, die sowohl Indoor als auch Outdoor bietet. Reduzieren Sie die Zeit im Freien auf ein absolutes Minimum und halten Sie für Ihre Gäste große Regenschirme bereit. Edle Schirme gibt es in Weiß, mit durchsichtiger Bespannung oder Sie können Schirme auch individuell bedrucken lassen. Falls Sie auf einen Programmpunkt im Freien nicht verzichten wollen, sollten Sie weiße Partyzelte organisieren, unter die Ihre Gäste notfalls flüchten können.

Problemzone 4: Das Fotoshooting.
Klar, ein Hochzeitsalbum mit schönen Fotos ist ein absolutes Must-have. Sprechen Sie mit Ihrem Fotografen ab, was bei Schlechtwetter geplant ist. Kreative Fotografen sehen in „schwierigem“ Wetter oft eine besondere Herausforderung, um ihr Können zu zeigen. Mit Gummistiefel, Regencapes und Schirmen ergeben sich ausgefallene Motive für tolle Fotos. Wer ganz mutig ist, stellt sich für ein paar Schnappschüsse auch ohne in den Regen. Das Brautkleid hält meist mehr aus, als man denkt.

Tipp: Handtücher zum Draufsitzen und Abwischen von Sitzflächen bereithalten. Nach dem Shooting sollte noch einmal die Visagistin bereitstehen, um das Make-up und die Frisur aufzufrischen. Wenn es gar nicht anders geht, müssen Sie das Shooting nach drinnen verlagern. Und wenn Sie keinesfalls auf Fotos mit Sonne verzichten wollen, holen Sie einfach mit Ihrem Fotografen ein separates Braut-Shooting an einem anderen Termin nach.

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